3 Sozialaktionen in 2 Monaten

16 November: Kauf-Eins-Mehr-Aktion im Kaufland in Tübingen

Ein Format, das in der Rotaract-Welt mehr als bekannt ist.

Die Überwindung, Leute mit dem immer gleichen Satz anzusprechen, führt bei den meisten erst einmal zu Unbehagen. Hier braucht es eine gewisse Kaltschnäuzigkeit. Die Sätze “Guten Morgen, könnten Sie bei ihrem Einkauf eine Sache mehr kaufen.” und “Wir würden das da vorne sammeln und der Tafel bringen” brennen sich aber so schnell ein, dass die Kaltschnäuzigkeit zur Routine wird.

Ein langer Atem ist in den ersten 30 Minuten der Aktion auf jeden Fall zu empfehlen. Nach 30 Minuten zwei Packungen Nudeln im Korb zu haben, kann demotivierend sein, wenn man nicht wüsste, dass die Kunden, die man erst vor einer halben Stunde angesprochen hat, ihre Zeit im Kaufland brauchen. Plötzlich ist man dann doch überrascht, wie schnell sich so ein Einkaufswagen füllen kann, wenn die Kunden ihren Labyrinth-Einkauf im Kaufland beendet haben.

Trotz dezimierter Helferzahl waren wir mit über dreißig Obstkisten doch recht zufrieden mit der Ausbeute. Vielen Dank an alle Kunden des Kauflandes, die gespendet haben.

30.11.-01.12.2019 Plätzchen backen für den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e. V.

Team 1 Plätzchen Backen. Foto by Alexander Danner

Auch diese Aktion führen wir jetzt schon im dritten Jahr fort. An zwei Tagen haben wir Teig vorbereitet und Plätzchen gebacken. Die Plätzchen wurden dann auf dem Weihnachtsmarkt in Tübingen verkauft und der komplette Erlös kommt dem Förderverein und den Kids zu gute. Link zum Vorjahr.

2.12. – 19.12.2019 Wunschbaumaktion im Spielwarengeschäft Dauth

Unsere neue Aktion in diesem Jahr.

Unser Orga-Team. (v.l.) Paula, Mira und Johanna

So funktioniert´s:

Im Spielwarengeschäft wurde ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Dieser Weihnachtsbaum wurde geschmückt und mit Wunschzetteln behangen. Die Wünsche waren von Kindern der Jugendhilfe der Bruderhausdiakonie Reutlingen. Über 25 Wünsche von Kindern konnten so erfüllt werden. Die Geschenke lagen dabei im Bereich von 20-30 €.

Es war unglaublich, wie gut die Kunden des Spielwarengeschäfts die Aktion annahmen. Wir waren auch mit ein paar Teams vor Ort, um die Aktion an verschiedenen Tagen extra zu promoten. Doch die Aktion kam so gut an, dass es ein Selbstläufer war.

Danke an die Kunden des Dauths. Danke an den Dauth selber, wo die Mitarbeiter*innen die Aktion selber unglaublich unterstützt haben und an die Baumspende von Blumen Bisinger.

Danke an die Kunden des Dauths. Danke an den Dauth selber, wo die Mitarbeiter*Innen die Aktion selber unglaublich unterstütz haben und an die Baumspende, der Baumschule…

Fazit November/ Dezember

Man ist doch immer wieder erstaunt, wie schnell man Sozialaktionen durchführen kann, die helfen, Freude und etwas Glück bringen.

Kurze Danksagung: Danke an alle die geholfen haben. Aber DANKE vor allem an diejenigen, die diese Aktionen federführend planen und umsetzen, und so unsere Sozialaktionen zu regelmäßigen Erfolgen bringen.

Ein Beitrag von Alexander Danner

Clubausfahrt in die Schweiz 28. Juni – 30. Juni 2019

28. Juni 2019

16:30 Uhr 

Am Freitag begann unsere Clubausfahrt in die Schweiz. Wir starteten mit drei verschiedenen Autos von Tübingen nach Wildhaus Alt St. Johann. Wildhaus Alt St. Johann ist ein kleines Städtchen, das in der Schweiz auf über 800 m Höhe liegt.

Im ersten Auto saßen Mira, Aleks, Sophie und Josi, Hund Nummer eins. Im zweiten Auto saßen Valentin und Vero, im dritten Auto Johanna, Konrad und Michel, der Hund Nummer zwei. 

18:30 Uhr

Der erste Halt auf der schönen Strecke von Tübingen Richtung Schweiz war der große Kaufland in Konstanz, um dort den Einkauf für das Wochenende zu erledigen, da bekannterweise der Euro günstiger als die Schweizer Franken ist. 

Fast zwei Stunden verbrachten wir in dem Kaufland um uns für das bevorstehende Wochenende gut auszurüsten. 

21:30 Uhr

Gegen Abend war unser zweiter und letzter Stop Alt St. Johann Wildhaus in einem schönen Haus am Hang gelegen. Das Abendessen wurde schon von dem ersten Auto vorbereitet als die anderen noch auf den kurvigen Straßen unterwegs waren. Als wir ankamen war das Chilli con und sin carne fertig und wir konnten das Wochenende beginnen lassen. 

Während des Abendessens wurde über die Schärfe des Chilli con Carnes diskutiert und versucht es mit Schmand abzumildern. Mit Scherzen, Witzen, Weinchen und Bierchen wurde der Abend versüßt.

22:30 Uhr

Nach dem leckeren Abendessen saßen wir auf dem Balkon und schauten uns den beeindruckenden Sternenhimmel an. Einen solchen, den man nur weit draußen in der Natur betrachten kann. Nachdem wir den Mond nicht gefunden haben und Mira auch beim um das Haus gehen nicht fündig geworden ist, holte Valentin eine App raus und hatte den Mond plötzlich gefunden. #esgibtebenfüralleseineapp

29. Juni 2019

8:30 Uhr

Samstag Morgen bereiteten die Frühaufsteher schon einmal das Frühstück vor und die Langschläfer krochen so langsam aus den Federn, um dann luxuriöserweise ein vollmundiges Frühstück vorzufinden. 

11:30 Uhr

Das Wetter war traumhaft, sonnige 28 Grad keine einzige Wolke am blauen Himmel zu sehen und so entschieden wir einen kleinen Spaziergang zu dem Blutegelsee namens Schwendisee zu unternehmen. 

13:30 Uhr

Am Samstag Mittag sind dann Angie und Lukas mit dem letzten Auto nachgekommen.

15:00 Uhr

Nachdem wir Pasta mit Tomatensoße gegessen und unsere Bäuche vollgeschlagen haben, gab es auch die letzte MV des Clubjahres 2018/19. Zudem haben wir die kommenden Sozialaktionen für das Clubjahr 2019/20 besprochen. Wir haben neue Ideen eingebracht und gut zusammen gebrainstormed. 

16:00 Uhr

Da es draußen so heiß war, entschieden wir uns im und am Haus den Nachmittag zu verbringen und die kleine Wanderung sein zu lassen.

19:30 Uhr

Den letzten Abend haben wir dann mit Wein, Bier und Grillen ausklingen lassen. Unsere Bäuche haben wir wieder vollgeschlagen und 10 Baguettes eingeatmet. #deschbaguette

21:30 Uhr 

Am späten Abend wurde dann die offizielle Ämterübergabe vollzogen. Mira hat sich für das letzte Clubjahr bedankt, Geschenke verteilt und Valentin die Rotaract Präsidentennadel angesteckt. Damit war das letzte Clubjahr offiziell zu Ende und Valentin wurde neuer Präsident. #Ämterübergabe

Sonntag, 30. Juni 2019

00:30 – 01:30 Uhr

Wir saßen immer noch auf dem Balkon und versuchten Sternschnuppen zu sehen und die meisten von uns haben auch welche gesehen. Für Mira war es ihre erste Sternschnuppe des Lebens 😉 

Spät 

Gingen dann alle in die Federn zum schlafen und träumen..

09:00 Uhr

Morgens bereiteten wieder die Frühaufsteher das Frühstück vor, um uns für das Packen, die Rückfahrt und das Aufräumen zu stärken

11:00 Uhr 

Fingen wir an alles aufzuräumen und zu putzen. 

12:00 Uhr 

Fuhren wir wieder Richtung Tübingen und ein Auto machte einen kleinen Zwischenstopp am Kuhhorn zum Baden und Planschen. 

18:00 Uhr

Erreichte auch das letzte Auto Tübingen. Glücklich und zufrieden gingen alle nach Hause.

Ein großer Dank geht an Mira für die tolle Wohnmöglichkeit, an alle Fahrer der Autos, an alle helfenden Hände für die Organisation des gelungenen Wochenendes und für Speis und Trank. Es war ein wunderschönes Wochenende und wir alle freuen uns auf das kommende Clubjahr mit vielen tollen Sozialaktionen mit unserem neuen Präsidenten Valentin. Getreu dem Motto Helfen, Lernen, Feiern.

Geschrieben von Veronika Sophia Bender

Rotaract Deutschlandkonferenz #DeuKo2019

Jedes Jahr trifft sich ein beachtlicher Teil der insgesamt 3.700 deutschen Rotaracter*innen irgendwo in Deutschland zum Informations- und Gedankenaustausch, aber auch, um ein großes Fest zu feiern. Und wer in aller Früh aufsteht und arbeitet, sprich am Plenum teil nimmt, der darf auch abends ausgelassen feiern. Auch dieses Jahr kam es vom 15.03. – 17.03. zu diesem Zusammentreffen in der Landeshauptstadt Bayerns. An die 1.300 Rotaracter*innen kamen zusammen, um gemeinsam über Rotaract zu diskutieren und Rotaract zu gestalten.

Drei Tage voller Emotionen, Kontroversen, alten und neuen Freunden

Wenn man sich auf die Reise begibt, schwingt immer eine gewisse Vorfreude mit. Raus aus den eigenen vier Wänden, rein in zum Teil ungewisse Abenteuer. Auch, wenn man schon vorbereitet ist, da man ja letztes Jahr schon einmal dabei war, ist der Moment, wenn man in den Bus steigt und die Reise mit einem guten Freund beginnt, aufregend. Man vergisst in kürzester Zeit, dass man nur vier Stunden geschlafen hat und eigentlich ausgelaugt sein sollte. Angekommen am Ort des Geschehens, in diesem Fall auf der Welcomeparty, ist aus der Vorfreude dann Ausgelassenheit und pure Freude geworden. Diese Freude zieht sich dann durch die folgenden zwei Tage, trotz Plenum, Ressortvorstellungen, Mittagessen, wieder Plenum, abstimmen, zurück ins Hotel, umziehen, Oktoberfest im März feiern, schlafen, aufstehen, Plenum, abstimmen, Festakt und schlussendlich noch die Heimfahrt.
Ungeachtet der großen Veränderungen für Rotaract Deutschland im Zuge der neuen Satzung und durch den Beschluss ein eingetragener Verein zu werden und den dazu entstandenen hitzigen Diskussionen, fühlte es sich trotzdem wie ein riesiges Fest an. Denn vor allem die Projekte der Clubs waren an Inspiration nicht zu übertreffen. So gewann der Distrikt 1820 mit dem Projekt “Paul” den Best Act Award völlig verdient. Mit dem Projekt wurden 95.000 USD auf der ganzen Welt gesammelt, um damit Aufbereitungsanlagen für sauberes Trinkwasser für Mexiko zu kaufen. Aber auch die anderen Projekte standen diesem in nichts nach. So wurde der Esslinger Club mit einem Projekt in Sierra Leone mit dem 2.Platz ausgezeichnet. Die Esslinger waren 2018 für ein Hands-On-Projekt in Sierra Leone und haben dort unter anderem einen Spielplatz gebaut. Den 3.Platz belegte der Club Berlin International mit dem Projekt „Atelier 15“, bei dem über 13.000€ gesammelt wurden. Genau diese Projekte lassen die ganze Veranstaltung, wie ein Fest wirken.

Unser Club
Diese Freude und die Motivation Rotaract in Deutschland mit zu gestalten, ist derart auf unseren Club übergeschwappt, dass wir nächstes Jahr mit vier Mitgliedern im Rotaract Deutschland Komitee (RDK) vertreten sein werden, was doch eine beträchtliche Anzahl ist.

Resümee
Am Ende bleibt nur zu sagen: man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Dieses Fest war einzigartig und inspirierend, sodass die Vorfreude auf die DeuKo 2020 schon jetzt groß ist!

 

Ein Beitrag von Alexander Danner

50 Kisten voll (Kauf-Eins-Mehr)

Ja so viele Kisten sind es am Ende geworden. Am vergangenen Samstag waren wir im Kaufland in der Reutlinger Straße in Tübingen. Dort haben wir Lebensmittel für die Tübinger Tafel gesammelt. Wir sind selbst überrascht, wie viel Kisten es am Ende geworden sind. 50 KISTEN. FÜNFZIG KISTEN mit Lebensmittel und Hygieneartikel.

Dazu ein paar Zitate aus unserer Whatsapp-Gruppe:

 

 

 

 

Die ganze Aktion nennt sich “Kauf-eins-mehr”. Sinn der Aktion ist es die Kunden, in diesem Fall des Kauflandes zu beten eine Sache (haltbare Lebensmittel oder Hygieneartikel) mehr zu kaufen bei ihrem Einkauf und damit die Tafel in Tübingen zu unterstützen.

Infos zur Tafel:

Bei der Tübinger Tafel arbeiten 130 – 150 ehrenamtliche Mitarbeiter meistens in Teilzeit. Die Tafel beruft sich auf zwei Säulen: Lebensmittel retten und Bedürftigen helfen. So werden vor allem noch gute Lebensmittel, die aber nicht mehr verkauft werden bei der Tafel gesammelt und dort verkauft. Kunde der Tübinger Tafel kann nur sein, wer über die Kreisbonuscard die sog. TüTaCard verfügt. Derzeit sind ca. 800 Familien Kunden bei der Tübinger Tafel. Pro Tag kommen etwa 100 Kunden. Verkauft wird immer Dienstag bis Freitag, wobei jeder Kunde einen bestimmten Termin à 20 Minuten zugeteilt bekommt. Ein Einkauf pro Erwachsener kostet die Kunden in der Tafel 2€. Der Laden ist in 4 Stände aufgeteilt: Obst, Gemüse, Kühlschrank, Backwaren. Je nach Größe der Familie erhält ein Kunde die entsprechenden Mengen.

Danke sagen:

An dieser Stelle muss man sich nochmal bei den Kunden des Kauflands Tübingen bedanken, die dem Ganzen sehr aufgeschlossen entgegen standen und die Sache so erfolgreich gemacht haben. Desweiteren bei den Mitarbeitern des Kauflands, die uns die Möglichkeit gegeben haben überhaupt die Aktion durchführen zu können, bei der Tafel selber, die uns eine Führung in ihren Räumlichkeiten ermöglicht hat und uns ihren Sprinter zu Verfügung gestellt haben und bei den Helfern, die tatkräftig die Kunden dazu animiert haben, mit zu machen.

Danke: Raphael, Johanna, Ferdinand, Mohammad, Valentin, Mira, Martina, Julian, Tony und Sophie-Thérèse. Hier auch nochmal besonderen Dank an Lukas und Angelina, unsere Sozial Beauftragten, die das Ganze organisiert haben.

 

 

 

 

Beitrag von Alexander Danner